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Die neue S3-Leitlinie Lagerungstherapie und Mobilisation auf Intensivstationen: Was hat sich geändert und wie wird sie wahrgenommen?


Die jüngste Veröffentlichung der neuen Fassung unserer Leitlinie markiert einen wichtigen Meilenstein, da sie sowohl inhaltlich als auch methodisch dem Niveau einer S3-Leitlinie entspricht.
Unser Ziel für das bevorstehende Symposium ist es, Ihnen die wichtigsten Änderungen in den Bereichen „Lagerungstherapie und Frühmobilisation“ aus interprofessionellen Perspektiven vorzustellen. Wir konzentrieren uns darauf, bewährte und innovative Ansätze in der Pflege und Therapie von Intensivpatienten anhand der neuen Leitlinie zu präsentieren.
Diese Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen und Best Practices kennenzulernen, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Wir laden Sie herzlich ein, an diesem spannenden Austausch teilzunehmen, der Ihr Wissen bereichert und die Patientenversorgung verbessern kann. Ihre Teilnahme und Einsichten sind für die Gestaltung des Symposiums enorm wertvoll.
Wir freuen uns darauf, Sie beim Symposium persönlich oder via Web willkommen zu heißen und gemeinsam die neuen Aspekte der Leitlinie in der Intensivmedizin zu erforschen.

 

Agenda
 

  • Neue Richtlinien in der Lagerungstherapie: Änderungen, Auswirkungen und die Zukunft der Patientenversorgung, Prof. Dr. med. Hermann Wrigge
     
  • Frühe Mobilisation auf der ITS: Wer macht wann was?, Carsten Hermes, M.Sc.
     
  • Der Dekubitus als Nebeneffekt einer erfolgreichen Intensivtherapie: Kollateralschaden oder vermeidbar?, Gerhard Schröder
February 15 · 2024
Europe
1:45 PM UTC+1 · 15/02

Presenters

Prof. Dr. med. Hermann Wrigge

Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Schmerztherapie - BG Klinikum Bergmannstrost Halle

In meinem Eröffnungsvortrag werde ich tief in die neuesten Änderungen und Überarbeitungen der aktuellen Leitlinie eintauchen. Ich beschränke mich nicht nur auf die Vorstellung neuer Empfehlungen, sondern bewerte auch rückblickend bestehende Therapieverfahren neu – dabei könnten einige sogar an Relevanz verlieren. Ich biete Ihnen in diesem Vortrag wertvolle Einblicke in die Empfehlungen zur Lagerungstherapie und Frühmobilisation. Ob Sie persönlich vor Ort oder als Webinar-Teilnehmer/in dabei sind, ich lade Sie ein, mit mir Altbewährtes zu hinterfragen und neue therapeutische Möglichkeiten zu erkunden. Ich freue mich darauf, Sie auf dieser spannenden Reise in die Zukunft der Lagerungstherapie und Frühmobilisation zu begleiten.

Carsten Hermes, M.Sc.

Advanced Nurse Practitioner, Anästhesie und Intensivpflege, Betriebswirt, selbstständiger Berater, Bonn Bad Godesberg

In der sich ständig wandelnden Landschaft der Intensivmedizin präsentiere ich Ihnen im Rahmen des Bremer Intensivkongress mit großer Freude den Vortrag "Frühe Mobilisation auf der Intensivstation (ITS): Wer macht wann was?". Die Mobilisation von Patienten auf der ITS hat an Bedeutung gewonnen, da klarer wird, wie frühe Aktivität die Genesung beeinflusst. Mein Vortrag beleuchtet die Gründe für frühzeitige Mobilisation und legt den Schwerpunkt auf die Rollen und Verantwortlichkeiten im Behandlungsprozess, auch anhand passender Fallbeispiele. Wir befassen uns mit den neuesten Erkenntnissen, von der Bauchlagerung bei beatmeten Patienten bis zur Mobilisation unter ECMO-Therapie. Dabei zeige ich auf, welche Fachpersonen in welcher Phase der Behandlung entscheidend sind, um klare Protokolle und Abläufe für eine effektive und sichere Frühmobilisation zu gewährleisten. Dieser Vortrag bietet nicht nur einen Überblick über den aktuellen Wissensstand, sondern regt auch zu weiterführenden Diskussionen an.

Gerhard Schröder

Akademiedirektor und Inhaber - Akademie für Wundversorgung - von Experten für Experten

Im Rahmen unseres Symposiums möchte ich Ihnen einen Einblick in die kritische Thematik der Dekubitalulzera auf der Intensivstation geben. Mein Vortrag konzentriert sich auf die Risikofaktoren, die zum vermehrten Auftreten von Dekubitus führen. Speziell stelle ich die Probleme aus Sicht der Dekubitusentstehung in Hinblick auf die 60° Hochlagerung dar. Ich werde erörtern, wie Druck das Gewebe beeinflusst und zum Entstehen von Dekubitus führt. Dabei berücksichtige ich Faktoren wie Auflagedruck, Druckverweildauer, Klima der Haut und medikamentöse Einflüsse. Anschließend möchte ich die verschiedenen Stadien und Symptome des Dekubitus aufzeigen und effektive Therapieansätze diskutieren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Druckentlastung durch Anti-Dekubitus-Hilfsmittel. Zudem beleuchte ich die Bedeutung des Mikroklimas für den Hautschutz. Außerdem zeige ich als Gutachter für zivilrechtliche Fälle vor Landgerichten, warum die Dokumentation in Fällen vor Gericht nicht entlastend ist. Wie sollte eine rechtliche sichere Dokumentation aussehen? Ich freue mich darauf, meine Erkenntnisse und Erfahrungen mit Ihnen zu teilen und gemeinsam über innovative Präventionsstrategien und Behandlungsmethoden in der Intensivmedizin zu diskutieren.