„Rehabilitation durch Förderung der Mobilität“ an

Während eines Krankenhausaufenthalts hilft die Förderung der Mobilität kranken Menschen, sich schneller zu erholen und ihre Unabhängigkeit wiederzuerlangen, damit sie wieder in der Lage sind, ihr Leben außerhalb des Krankenhauses weiterzuführen.

„Rehabilitation durch Förderung der Mobilität“ an

Während eines Krankenhausaufenthalts hilft die Förderung der Mobilität kranken Menschen, sich schneller zu erholen und ihre Unabhängigkeit wiederzuerlangen, damit sie wieder in der Lage sind, ihr Leben außerhalb des Krankenhauses weiterzuführen.

Mobilisierung zur Rehabilitation 


Durch die frühzeitige und regelmäßige, fokussierte Einbindung der Mobilität in den Genesungspfad eines Patienten werden die Möglichkeiten der Rehabilitation optimal ausgenutzt. Unser neuer Leitfaden „Rehabilitation durch Förderung der Mobilität“ enthält Vorschläge zur Unterstützung und Verbesserung der Mobilität durch die Einführung von technologischen Komponenten als unterstützende Hilfe bei der Rehabilitationstherapie.

Wir wollen, dass Pflegekräfte die Möglichkeiten der Patientenmobilität erkennen, sowie Therapeuten und Pflegekräfte mit innovativen Methoden zur Verwendung von Geräten für klinisch validierte Rehabilitations- und Mobilitätsaktivitäten unterstützen.

Fordern Sie ein Exemplar unseres neuen Leitfadens

„Es war noch nie so schwierig oder wichtig, Patienten auf der Intensivstation zu helfen, wach, mobil und sich ihrer Umgebung bewusst zu sein, ohne Angst zu empfinden. Die konsistente Frühmobilisierung ist ein wesentlicher Teil der Rehabilitation von Menschen, die über das Überleben hinausgeht – bis zu ihrer Genesung, zu ihrer Rückkehr nach Hause.“

Heidi Engel, Klinische Spezialistin für Intensivpflege

Sitzen auf der Bettkante

Das Aufsetzen eines Bewohners/Patienten auf der Bettkante ist ein wichtiger Bestandteil der frühen Beurteilung des Bewohners/Patienten sowie der Bereitstellung eines strukturierten Rehabilitationsprogramms und Sitzplans.

Das Sitzen auf der Bettkante bietet einen neurologischen Stimulus, um Aufwachen und Orientierung zu unterstützen.¹

Die Aktivitäten umfassen unter anderem:

  • Sitzen auf der Bettkante mit mehreren Pflegekräften
  • Rumpfbewegungen an der Bettkante mithilfe einer Gleitmatte
  • Sitzen auf der Bettkante mit einem Passivlifter und einem Gurt
  • Sitzen auf der Bettkante mithilfe eines Aktivlifters

Erfahren Sie mehr über unsere medizinischen Betten

„Wir wären ohne die richtigen Hilfsmittel nicht in der Lage, die Mehrheit unserer Patienten dazu zu bringen, sich einer frühen Reha zu unterziehen.“ James Bruce, Ergotherapeut

Sitzübungen außerhalb des Bettes

Die Körperform und -größe eines Menschen, die Auflagefläche und auch seine Gesundheit oder sein emotionaler Zustand können seine Sitzhaltung beeinflussen.

Effektives Sitzen kann Folgendes unterstützen:²

  • Verringerung von Muskelabbau
  • Verbesserung von Sitzgleichgewicht, Kraft und Kondition
  • Verbesserte Wahrnehmung der Umgebung
  • Verbesserung der Lebensqualität, des Wohlbefindens und der Teilnahme an funktionellen Rehabilitationsmaßnahmen

Erfahren Sie mehr über unsere Steh- und Aufrichthilfen

„Rehabilitation ist ein Kontinuum. Durch geeignete Hilfsmittel können Patienten/Bewohner Fortschritte erzielen. Gleichzeitig kann ihre Sicherheit sowie die ihrer Pflegekräfte gewährleistet werden.“ Dr. David McWilliams, Beratender Physiotherapeut

Progressives Stehen

Ermöglichung einer erhöhten propriozeptiven Rückkopplung durch gewichtstragende Gelenke

  • Die orthostatische Stimulation durch dieses frühzeitige Aufrichten kann dazu beitragen, einer Verschlechterung der vitalen Körperfunktionen vorzubeugen, oder als frühzeitige Stimulation für Patienten/Bewohner mit posturaler Hypotonie dienen.
  • Vermeidung oder Reduzierung der Auswirkungen der Knochendemineralisierung³
  • Muskelaktivierung und -beanspruchung zur Förderung der autonomen Reaktion von lebenswichtigen Körpersystemen
  • Ausrichtung zur Umgebung und dadurch eine bessere Position für Kommunikation, Essen und Trinken oder funktionelle Aktivitäten

Erfahren Sie mehr über unseren Sara Combilizer

„Das Vertrauen darauf, dass sowohl der Patient als auch die Pflegekraft während einer Übungssitzung sicher sind, gibt Ihren Händen mehr Freiraum, um das Bewegungsmuster zu erleichtern.“ Tracy Fulcher, Neurophysiologin

Mobilität für das Leben

Rehabilitationsprogramme machen deutlich, wie wichtig es ist, sich auf die spezifischen Aktivitäten des Einzelnen zu konzentrieren, die für den Patienten/Bewohner von Bedeutung sind. Technologien können dabei helfen, einige der Aktivitäten, die der Patient normalerweise zu Hause ausführen würde, zusätzlich zu fördern, beispielsweise:

  • Reinigungs- und Hausarbeitstätigkeiten
  • Sport oder Aktivitäten mit Kindern
  • Tanzen
  • Bewältigung von Hindernissen im Alltag


Die Verwendung eines Deckenlifters in Kombination mit einem Gehgurt kann dem Bewohner/Patienten die wichtige benötigte Unterstützung geben, damit der Therapeut diese sinnvollen und realistischen Aktivitäten mit ihm einüben kann.

Erfahren Sie mehr über Deckenlifter-Lösungen

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Maximierung der Möglichkeiten zur Förderung der Mobilität Mobilitätsmomente im Laufe des Tages

Die Mobilisierung und die Rehabilitation werden oft als Aktivitäten betrachtet, die nur von einem Therapeuten unterstützt werden können. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten für alle Pflegekräfte, die Mobilisierung in den Tagesablauf der einzelnen Patienten und Bewohner zu integrieren.⁴,⁵,⁶

In einer klinischen Studie zur Überwachung der Mobilitätsstufen zum frühen Zeitpunkt des Krankenhausaufenthalts wurde festgestellt, dass ältere Krankenhauspatienten im Durchschnitt 83 % ihrer Zeit im Bett liegend verbrachten, obwohl sie in der Lage waren, selbständig zu gehen.⁷

Das Pflegepersonal muss sich bewusst machen, wie oft sich der Patient jeden Tag bewegt hat. Wurden alle Möglichkeiten genutzt, die Mobilität zu fördern und zu unterstützen, wann immer dies möglich war?

Erfahren Sie mehr über die Erkenntnisse zur Mobilität von Arjo

Quellen

  1. Chang AT, Boots RJ, Brown MG, et al. Ventilatory changes following head-up tilt and standing in healthy subjects. Eur J Appl Physiol. 2005;95(5–6):409–17 Zitiert in Clinical Evidence Summary – ICU Early Mobility Solutions veröffentlicht von Arjo. A00007.1.2.UKI.DE im März 2020
  2. Carr J.H., Shepherd R. B., (2011) Neurological Rehabilitation, Optimising motor performance. Zweite Ausgabe, Churchill Livingstone, veröffentlicht am 27. Juli 2010 Taschenbuch ISBN: 9780702040511, eBook ISBN: 9780702044472
  3. Burnfield J, McCrory B, Shu Y et al. (2013). Comparative kinematic and electromyographic assessment of clinician and device assisted sit-to-stand transfers in patients with stroke. Physical Therapy, 93(10): 1331-1341.
  4. Guidelines for Care: Person-centred care of people with dementia living in care homes 2011 https://alzheimer.ca/en/Home/We-can-help/Resources/For-health-care-professionals/culture-change-towards-person-centredcare/guidelines-for-care Accessed 15-10-2020
  5. https://www.england.nhs.uk/wp-content/uploads/2016/04/ rehabilitationcomms-guid-16-17.pdf Zugriff am 25.09.2020
  6. NHS (2014). Rehabilitation, reablement and recovery. Rehabilitation is everyone’s business: Principles and expectations for good adult rehabilitation. Wessex Strategic Clinical Networks. Abgerufen auf: https://www.networks.nhs.uk/nhs-networks/clinical-commissioning-community/ improving-adultrehabilitation-services/principles-expectations
  7. Brown, C.J., Redden, D.T., Flood, K.L. and Allman, R.M. (2009), The Underrecognized Epidemic of Low Mobility During Hospitalization of Older Adults. Journal of the American Geriatrics Society, 57: 1660 1665. https://doi.org/10.1111/j.1532-5415.2009.02393.x