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Quiz-Antworten und Referenzen
Nachfolgend finden Sie die richtigen Antworten und Verweise auf die Quizfragen.
Frage 1: Die VTE ist die häufigste vermeidbare Todesursache bei Krankenhauspatienten1
Korrekte Antwort: RICHTIG
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die Patienten einem VTE-Risiko aussetzen, von denen der Krankenhausaufenthalt vielleicht einer der häufigsten ist. US-Daten zufolge treten bis zu 60 % der VTE-Fälle während oder kurz nach einem Krankenhausaufenthalt auf, was sie zur führenden vermeidbaren Ursache für Krankenhausmorbidität macht.1–2
Eine der bedeutendsten Risikogruppen für die Entwicklung einer VTE sind Patienten, die sich chirurgischen Eingriffen unterziehen. Diesbezüglich ist Folgendes zu berücksichtigen:
- Immobilität und Anwendung von Muskelrelaxanzien, die sich auf die venöse Stase auswirken können.
- Chirurgische Eingriffe können zu Gefäßschäden/-verletzungen führen.
- Die Verwendung von Anästhetika kann die Hyperkoagulabilität erhöhen.
Gleichzeitig hat das Bewusstsein für andere Hochrisikopatientengruppen im Krankenhaus, wie in der Intensivpflege, Krebsbehandlung, Geburtshilfe, Bariatrie und Schlaganfallpflege, in den letzten Jahren stetig zugenommen, wobei die Bedeutung der Prophylaxe betont wird.3–5
Frage 2: Bis zu 70 % der im Gesundheitswesen auftretenden VTE-Fälle sind vermeidbar6
Korrekte Antwort: RICHTIG
Die meisten therapieassoziierten VTE-Ereignisse sind vermeidbar, da bedeutende Risikofaktoren wie Krankenhausaufenthalte, Operationen, eingeschränkte Mobilität und akute Erkrankungen vorhersehbare Faktoren sind, die in der stationären Pflege ein häufiges Phänomen darstellen. Dies unterstreicht die entscheidende Bedeutung einer systematischen Risikobewertung und einer proaktiven VTE-Prävention als integraler Bestandteil der Patientensicherheit und Pflegequalität.
Frage 3: Weltweit treten jedes Jahr rund 5 Millionen VTE-Fälle auf, was diese Erkrankung zu einer der häufigsten Ursachen für Todesfälle und Behinderung macht.
Korrekte Antwort: FALSCH
Die tatsächliche Zahl liegt bei 10 Millionen Fällen pro Jahr, die weltweit zu Todesfällen und Behinderungen führen.7
Ein großer Anteil der stationär aufgenommenen Patienten unterliegt weltweit einem VTE-Risiko. Fast alle stationär aufgenommenen Patienten haben mindestens einen Risikofaktor für die Entstehung einer VTE, und es wird davon ausgegangen, dass etwa 40 % drei oder mehr Risikofaktoren haben.8
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Falck-Ytter Y, Francis CW, Johanson NA et al. Antithrombotic Therapy and Prevention of Thrombosis, 9th edition: ACCP Evidence Based Clinical Practice Guidelines: Prevention of VTE in Orthopedic Surgery Patients. Chest. 2012; 141: S2.
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Jha AK, Larizgoitia I, Audera-Lopez C et al. The global burden of unsafe medical care: Analytic modelling of observational studies. BMJ Qual Saf. 2013; 22:809-15. Heit JA, O’Fallon WM, Petterson TM et al. Relative impact of risk factors for deep vein thrombosis and pulmonary embolism: a population based study. Arch Intern Med. 2002 Jun 10; 162(11):1245-8.
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Nicolaides A, Fareed J, Kakkar A et al. Prevention and Treatment of Venous Thromboembolism – International Consensus Statement. International Angiology. 2013; 32(2):111-260
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Cohen AT, Agnelli G, Anderson FA et al. Venous thromboembolism (VTE) in Europe – The number of VTE events and associated morbidity and mortality. Thromb Haemost. 2007; 98:756-764.
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Heit JA, Silverstein MD, Mohr DN et al. Risk factors for deep vein thrombosis and pulmonary embolism: a population-based case-control study. Arch Intern Med. 2000; 160(6):809-15.
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Daten und Statistiken zur venösen Thromboembolie | Venöse Thromboembolie (Blutgerinnsel) | CDC, 2025
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Khan F, Tritschler T, Kahn SR, Rodger MA. Venous thromboembolism. Lancet. 2021 Jul 3;398(10294):64-77
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Geerts WH, Bergqvist D, Pineo GF et al. Prevention of venous thromboembolism: American College of Chest Physicians Evidence-Based Clinical Practice Guidelines (8th Edition). CHEST 2008; 133 (6): 381S-453S.