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Die Mobilitätsgalerie™

Die Mobilitätsgalerie™ ist ein Bewertungstool, das auf fünf verschiedenen Mobilitätsstufen basiert, die in alphabetischer Reihenfolge von A bis E benannt werden.

Die Mobilitätsgalerie™ ist ein Bewertungs- und Kommunikationstool, das auf fünf verschiedenen Stufen funktioneller Mobilität beruht, die von völlig mobilen und unabhängigen Bewohnern/Patienten bis zu solchen reichen, die vollständig bettlägerig sind. Sie werden in alphabetischer Reihenfolge von Albert bis Emma benannt.

Die Mobilitätsgalerie™ unterstützt die Entwicklung eines höheren Versorgungsstandards, der auf den Erkenntnissen über die – und der Überwachung der – Anforderungen und Voraussetzungen für diese Art der Versorgung und für das Wohlbefinden der Pflegekräfte beruht. Entscheidungen in Bezug auf die Versorgung basieren meist auf Einschätzungen des Bewohners/Patienten, und wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass es den typischen Bewohner/Patienten nicht gibt. Um die Versorgung unserer Bewohner/Patienten planen zu können, müssen diese Entscheidungen bewusst getroffen und sorgfältig abgewogen werden. Anders gesagt bedarf es abgesehen von einer auf den einzelnen Menschen zugeschnittenen Versorgung auch einer Form von Standardisierungs- und Klassifizierungssystem.

Die fünf Mobilitätsstufen bilden die Grundlage der Mobilitätsgalerie™. Mobilität zu stimulieren und letztendlich Passivität zu respektieren, sind für die Versorgungsqualität von entscheidender Bedeutung.

Hintergrundinformationen zur Mobilitätsgalerie™

 

Ärzte erkennen die Tatsache an, dass eine umfassende funktionelle Bewertung von Bewohnern/Patienten die Grundlage dafür darstellt, deren körperliche und kognitive Funktionen sowie deren Lebensqualität zu optimieren, (Hawes et al., 1997) und dies wird auch empirisch durch entsprechende Studien belegt.

Durch die Einführung des Bewertungssystems Resident Assessment Instrument (RAI – Instrument zur Einstufung von Pflegebedürftigen) konnten die Ergebnisse für Bewohner/Patienten in vier entscheidenden Bereichen deutlich verbessert werden: ADL-Funktionen (Funktionen des täglichen Lebens), kognitive Funktionen, Kontinenz und Beteiligung an sozialen Aktivitäten (Phillips et al., 1996).

Darüber hinaus wurde ein erhöhtes Potenzial für eine verbesserte Leistungsfähigkeit bei den Bewohnern festgestellt. Die Entwicklung der Arjo-Mobilitätsgalerie basiert teilweise auf diesem RAI (Knibbe et al., 1998), das später validiert und in den ISO/TR 12296:2012 aufgenommen wurde.