You are visiting a website that is not intended for your region

The page or information you have requested is intended for an audience outside the United States. By continuing to browse you confirm that you are a non-US resident requesting access to this page or information. Switch to the US site. 

Frühmobilisierungslösungen

Die Mobilisierung schwerkranker Patienten in der komplexen und häufig überfüllten Intensivpflegeumgebung kann eine große Herausforderung für das ITS-Team sein. Oft sind geeignete Ausrüstung, Abläufe und Kenntnisse erforderlich, um die Einführung von Frührehabilitations- und -mobilisierungsprogrammen auf der Intensivstation zu unterstützen. Wir möchten, dass jeder Patient jeden Tag auf sichere und optimale Weise mobilisiert werden kann.

Mobilisierung im Bett:
Wenn eine Mobilisierung außerhalb des Betts kontraindiziert ist oder die Möglichkeiten begrenzt sind, gibt es Methoden, um die Rehabilitation und Genesung von bettlägerigen Patienten zu unterstützen.

Patiententransfer aus dem Bett:
Wenn ein Liegend- oder Sitztransfer aus dem Bett erforderlich ist, stehen  der Pflegekraft als Hilfe  eine Reihe von Hebe- und Transfersystemen für Patienten zur Verfügung.

Mobilisierung außerhalb des Betts:
Unabhängig davon, ob ein Patient beatmet wird oder nicht, spielt das Aufsetzen eines Patienten auf die Bettkante eine wichtige Rolle bei der frühzeitigen Beurteilung des Patienten und anschließenden Bereitstellung eines strukturierten Rehabilitationsprogramms und Sitzplans.

Wenn das Sitzen auf der Bettkante zu schwierig ist:
Das Sitzen auf der Bettkante kann manchmal sehr anstrengend sein, insbesondere für adipöse Patienten, Patienten mit geringer Reizempfindung oder auf der ITS erworbener Muskelschwäche. Es können vier oder gar fünf Pflegekräfte benötigt werden, um diese Patienten an die Bettkante zu bringen. Andernfalls können durch Faktoren wie ein schlecht vertragener Luftkanal, unterschiedliche Befestigungselemente einschließlich Zugängen in Oberschenkellage, niedrig dosierte inotrope Unterstützung oder orthostatische Hypotonie Sicherheitsbedenken hinsichtlich des Aufsetzens eines Patienten auf die Bettkante entstehen.

Passives Stehen:
Bei Patienten mit niedrigerer Glasgow-Koma-Skala (GCS), orthostatischer Hypotonie oder Patienten, die bereit für eine aktivere Rehabilitation sind, kann die stehende Position des Sara Combilizers verwendet werden. Diese Methode ist hervorragend geeignet, um das Reizempfinden zu steigern und gleichzeitig das Tragen des eigenen Gewichts über die unteren Extremitäten zu erleichtern. Sie hilft Gelenkkontrakturen zu verhindern und die Kraft der unteren Extremitäten zu steigern. Durch Befestigungsbänder, die die Knie und den Oberkörper stützen, wird diese Position sehr stabil. Für Patienten mit niedriger GCS werden zusätzlich das Kopfkissen und Kopfbefestigungsbänder empfohlen, um die Körperhaltung stärker zu unterstützen.

Aktives Stehen:
Sobald der Patient in der Lage ist, sein Gleichgewicht im Sitzen mit minimaler Unterstützung zu halten und seine Beine gegen die Schwerkraft zu bewegen, ist er bereit für Stehversuche.

Gehen:
Sobald ein fester Sitzplan entwickelt wurde, bei dem der Patient möglichst mehrmals täglich aufsitzt, kann mit aktiveren Übungen, Stehen und Gehübungen fortgesetzt werden.