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Hintergrundinformationen über die Bewohnergalerie

Ein Klassifikationssystem
Die Bewohnergalerie ist eine Einstufung in fünf Bewohnergruppen. Alle haben besondere und persönliche charakteristische Merkmale und eine(n) unterschiedliche(n) persönliche(n) Biografie und Hintergrund. Dessen ungeachtet besteht eine klare Einstufung in den Grad der so genannten funktionellen Mobilität. Die Wahl wurde vorgenommen, um die funktionelle Mobilität zu untersuchen, und nicht die dahinter liegenden spezifischen Krankheiten und ärztlichen Diagnosen. Dies bedeutet, dass die Folgeerscheinungen von Krankheiten und deren Auswirkungen auf die täglichen Aktivitäten den Mittelpunkt für das Einstufungssystem darstellen. Letzten Endes sind es die Folgeerscheinungen der Krankheit (die sich ergebende funktionelle Immobilität) und nicht die Krankheit selbst, welche die Abhängigkeit für die Pflege, und im weiteren Ausmaß die Lebensqualität bestimmen.


Die funktionelle Einstufung stellt Verbindungen zu wichtigen Systemen her
Dieser grundlegende Schwerpunkt auf die funktionellen Folgeerscheinungen von Krankheiten stellt eine Verbindung zu vorhandenen Klassifizierungs- und Einstufungssystemen her – insbesondere zu den internationalen Systemen ICF und RAI.
Die ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health – Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) wird oft bei der Rehabilitation angewandt. Die meisten Physiotherapeuten sind mit diesem Einstufungssystem vertraut. Das System wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt.

Das RAI (Resident Assessment Instrument – Instrument zur Einstufung von Pflegebedürftigen) wurde ursprünglich in den Vereinigten Staaten entwickelt, mit dem Ziel die Pflegequalität zu erhöhen. Es wurde ebenfalls vereinbart, dass alle Medicare- und Medicaid-Einrichtungen RAI anwenden müssen, um Finanzierungsanträge stellen zu können.